❄ Wintercheck Schneehöhen · Saisonvergleich · Schneeverlauf

Wie war der Winter im Kleinwalsertal? Hier siehst du auf einen Blick, wie viel Schnee es gab, wie sich die aktuelle Saison im Vergleich zu früheren Wintern schlägt und wie sich die Schneehöhe über die Monate entwickelt.

Wir messen den Schnee an zwei Orten: Im Tal (Riezlern, 1.086 m) und am Berg (Ifen/Kanzelwand, ca. 1.500 m). Am Berg liegt natürlich immer deutlich mehr Schnee als im Tal. Die Daten stammen von GeoSphere Austria (Schnee-Satellitenmessung) und Open-Meteo (Wetter). Schneetage sind Tage, an denen neuer Schnee gefallen ist – nicht Tage mit Schneedecke. Die Sonnenstunden zeigen, wie viel Sonne im ganzen Winter geschienen hat. In der Vergleichstabelle kannst du alle Winter seit 2021/22 nebeneinander sehen. Die COVID-Winter 2019/20 und 2020/21 sind ausgeblendet, weil Hotels teilweise geschlossen waren und die Zahlen deshalb nicht vergleichbar sind.
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📈 Zeitverlauf Übernachtungen & Ankünfte

Wie hat sich der Tourismus im Kleinwalsertal über die Jahre entwickelt? Diese Grafik zeigt die gesamten Übernachtungen und Gästeankünfte pro Jahr – vom ersten verfügbaren Jahr bis heute.

Zwei Begriffe sind hier wichtig: Übernachtungen zählen jede einzelne Nacht, die ein Gast im Tal verbringt. Bleibt eine Familie mit 4 Personen 5 Nächte, sind das 20 Übernachtungen. Ankünfte zählen dagegen nur, wie viele Gäste insgesamt angereist sind – die gleiche Familie wäre also 4 Ankünfte. Du kannst oben zwischen Linien- und Balkenansicht wechseln und den Zeitraum mit den Filtern selbst bestimmen. Auffällig: 2020 und 2021 sieht man einen starken Einbruch – das war die Corona-Pandemie, als Hotels und Unterkünfte zeitweise geschlossen waren.

🔮 Prognose 2026 Hochrechnung (ohne COVID-Jahre)

Wie viele Gäste könnten 2026 ins Kleinwalsertal kommen? Diese Vorhersage schätzt die Übernachtungszahlen – basierend darauf, wie sich die letzten 10 Jahre entwickelt haben.

So funktioniert die Prognose: Wir schauen uns die Übernachtungszahlen der letzten 10 Jahre an und berechnen daraus einen Trend – also ob es pro Jahr tendenziell mehr oder weniger Gäste werden. Diesen Trend verlängern wir dann ins Jahr 2026. Die Corona-Jahre 2020 und 2021 rechnen wir dabei heraus, weil sie Ausnahmejahre waren und das Ergebnis verfälschen würden. Wichtig zu wissen: Eine Prognose ist keine Garantie! Unvorhergesehene Ereignisse (Wetter, Wirtschaft, neue Krisen) können die tatsächlichen Zahlen stark beeinflussen.

Hinweis: Für 2026 liegen bisher nur Daten für Jänner vor. Die Prognose basiert auf dem 10-Jahres-Trend (ohne COVID-Jahre 2020/2021) und zeigt die erwartete Jahresentwicklung.

Trendlinie & Prognose

📊 Monatliche Verteilung Vergleich mit Vorjahr & 3-Jahres-Schnitt

Wie lief jeder einzelne Monat im Vergleich zum Vorjahr? Diese Tabelle zeigt für jeden Monat, ob mehr oder weniger Gäste gekommen sind – und wie groß der Unterschied ist.

Für jeden Monat siehst du drei Werte: Die aktuellen Übernachtungen, die Veränderung zum Vorjahr (gleicher Monat, ein Jahr zuvor) und den Vergleich zum 3-Jahres-Durchschnitt (Mittelwert der letzten drei Jahre). Grüne Zahlen mit Pfeil nach oben bedeuten: Es kamen mehr Gäste als im Vergleichszeitraum – das ist positiv. Rote Zahlen mit Pfeil nach unten bedeuten: Es kamen weniger Gäste. Für Monate, für die noch keine Daten vorliegen (weil sie in der Zukunft liegen), zeigen wir eine Schätzung auf Basis des Vorjahres – erkennbar am Hinweis «Prognose».

📋 Alle Jahresdaten Übersicht

Die komplette Datentabelle: Jedes Jahr auf einen Blick mit Übernachtungen, Ankünften, durchschnittlicher Aufenthaltsdauer und der Veränderung zum Vorjahr.

Diese Tabelle ist das Herzstück der Statistik. Für jedes Jahr siehst du: Übernachtungen (Gesamtzahl aller Nächte), Ankünfte (wie viele Gäste angereist sind), Ø Aufenthalt (wie viele Nächte ein Gast im Schnitt geblieben ist – z.B. 4,3 Tage) und die prozentuale Veränderung zum Vorjahr. Ein «+3,5 %» bedeutet: Es gab 3,5 % mehr Übernachtungen als im Jahr davor. Ein «−2,1 %» bedeutet einen Rückgang. Wenn bei einem Jahr «Vorläufig» steht, liegen noch nicht alle 12 Monatsdaten vor – die Zahl kann sich also noch ändern.
JahrÜbernachtungenAnkünfteØ AufenthaltVeränderungStatus

🛏 Bettenauslastung Nächtigungen pro Bett

Wie gut werden die Unterkünfte im Kleinwalsertal genutzt? Hier siehst du, wie viele Übernachtungen es pro verfügbarem Bett gibt – und wie das Tal im Vergleich zu anderen Vorarlberger Gemeinden abschneidet.

Ein einfaches Beispiel: Ein Hotel hat 100 Betten. In einem Jahr könnten diese Betten theoretisch 36.500 Mal belegt werden (100 Betten × 365 Tage). Wenn tatsächlich 20.000 Übernachtungen gezählt werden, liegt die Auslastung bei etwa 55 %. Die Kennzahl «Übernachtungen pro Bett» zeigt, wie oft ein einzelnes Bett im Schnitt belegt war. Je höher die Zahl, desto besser sind die Unterkünfte ausgelastet. Im Balkendiagramm siehst du, wie das Kleinwalsertal (Mittelberg) im Vergleich zu anderen Tourismusgemeinden wie Warth, Lech oder Damüls abschneidet.
GemeindeBettenNächtigungenAuslastungÜN pro Bett

📅 Saisonale Buchungsstärke Heatmap 2022–2026

Wann ist Hochsaison, wann ist es ruhig im Tal? Diese farbige Tabelle zeigt auf einen Blick die Übernachtungsstärke für jeden Monat der letzten Jahre. Je dunkler die Farbe, desto mehr Gäste waren da.

Die Heatmap (deutsch: Wärmekarte) funktioniert wie eine Landkarte für den Tourismus. Jedes Kästchen steht für einen Monat in einem bestimmten Jahr. Die Farbe verrät, wie viele Übernachtungen es gab: Helle Blautöne stehen für wenige Übernachtungen (Nebensaison, z.B. November), dunkle Grüntöne für sehr viele (Hochsaison, z.B. Februar oder August). So erkennst du sofort Muster: Das Kleinwalsertal hat typischerweise zwei starke Phasen – die Wintersaison (Dezember bis März) und den Hochsommer (Juli/August). Auch Veränderungen über die Jahre werden sichtbar: Wird ein bestimmter Monat über die Jahre dunkler, wächst der Tourismus in diesem Monat.
Nebensaison
Hochsaison

🌍 Woher kommen die Gäste? Herkunftsländer

Von wo reisen die Gäste an? Diese Übersicht zeigt, aus welchen Ländern die meisten Besucher im Kleinwalsertal kommen – und wie sich die Verteilung über die Jahre verändert.

Das Tortendiagramm (links) zeigt den prozentualen Anteil jedes Landes an den gesamten Übernachtungen. Je größer das Stück, desto mehr Gäste kommen aus diesem Land. Die Länderliste (rechts) zeigt die genauen Zahlen mit einem Balken zur Veranschaulichung. Fun Fact: Deutschland ist mit großem Abstand das wichtigste Herkunftsland – das hat einen besonderen Grund: Das Kleinwalsertal gehört zwar zu Österreich, ist aber nur über die deutsche Seite (Oberstdorf) erreichbar! Deshalb kommen die meisten Gäste aus Süddeutschland. Über das Dropdown kannst du verschiedene Jahre vergleichen.

Verteilung nach Ländern

Top Herkunftsländer

📈 Herkunftsmärkte im Trend 10-Jahres-Entwicklung

Wie verändern sich die Gästezahlen aus den verschiedenen Ländern über die Zeit? Welche Märkte wachsen, welche schrumpfen? Diese Trendgrafik zeigt die Entwicklung der letzten Jahre.

Jede farbige Linie im Diagramm steht für ein Herkunftsland. Geht eine Linie nach oben, kommen von Jahr zu Jahr mehr Gäste aus diesem Land – der Markt wächst. Geht sie nach unten, werden es weniger. Beispiel: Die Niederlande sind in den letzten Jahren stark gewachsen – immer mehr Niederländer entdecken das Kleinwalsertal. Mit den Filtern oben kannst du den Zeitraum anpassen. Der Einbruch 2020/2021 betrifft alle Länder gleichermaßen (Corona). Spannend ist vor allem, wie schnell sich die verschiedenen Märkte danach wieder erholt haben.

🏨 Unterkunftsarten Hotels, Ferienwohnungen, Privat

Hotel, Ferienwohnung, Pension oder privat bei Einheimischen – wo übernachten die Gäste im Kleinwalsertal am liebsten? Hier siehst du die Verteilung und wie sie sich über die Jahre verändert.

Das Kleinwalsertal hat eine besondere Unterkunftsstruktur: Im Gegensatz zu vielen anderen Tourismusorten dominieren hier Ferienwohnungen statt Hotels. Die Karten oben zeigen für das gewählte Jahr, wie viele Übernachtungen auf jeden Unterkunftstyp entfallen: Hotels/Gasthöfe (klassische Hotels mit Restaurant), Ferienwohnungen (Apartments zur Selbstversorgung), Privatquartiere (Zimmer bei Einheimischen) und Sonstige (z.B. Jugendherbergen). Die Grafik darunter zeigt, wie sich diese Verteilung über die Jahre verändert – z.B. ob der Hotel-Anteil wächst oder schrumpft.

Entwicklung nach Unterkunftsart

🏔 Gemeindevergleich Vorarlberg Kleinwalsertal vs. andere

Wie steht das Kleinwalsertal im Vergleich zu Lech, Damüls, Brand und anderen Tourismusgemeinden in Vorarlberg da? Hier findest du den direkten Vergleich bei Übernachtungen, Ankünften und Unterkunftsarten.

Vorarlberg hat viele bekannte Tourismusorte. In diesem Vergleich siehst du, wie sich das Kleinwalsertal (offiziell: Gemeinde Mittelberg) gegen andere Top-Gemeinden schlägt. Das Balkendiagramm zeigt die Gesamtzahlen – du kannst oben zwischen Nächtigungen und Ankünften wechseln. Die Detailtabelle darunter verrät noch mehr: Wie verteilen sich die Übernachtungen auf Hotels, Ferienwohnungen und Privat? Wie lange bleiben die Gäste im Schnitt? Das Kleinwalsertal hat z.B. einen deutlich höheren Ferienwohnungsanteil als Lech, wo Hotels dominieren. Der Unterkunfts-Mix ganz unten zeigt diese Unterschiede als gestapeltes Balkendiagramm.

Detailvergleich nach Unterkunftsart

Gemeinde Gesamt ÜN Hotels FeWo Privat Sonst. Ø Aufenth. Hotel-Anteil

Unterkunfts-Mix im Vergleich

❄ Winter vs. Sommer Wird der Sommer stärker?

Skifahren im Winter oder Wandern im Sommer – wann kommen mehr Gäste? Das Kleinwalsertal war immer ein Wintertal. Aber holt der Sommer auf? Hier siehst du die Entwicklung beider Saisons.

Wir teilen das Tourismusjahr in zwei Saisons: Winter (November bis April – Ski, Langlauf, Winterwandern) und Sommer (Mai bis Oktober – Wandern, Klettern, Mountainbiken). Die linke Grafik zeigt die absoluten Übernachtungszahlen beider Saisons nebeneinander. Die rechte Grafik zeigt den Sommer-Anteil in Prozent – also wie viel Prozent aller Übernachtungen auf den Sommer entfallen. Steigt diese Linie über die Jahre, bedeutet das: Der Sommer wird anteilig immer wichtiger. In der Tabelle darunter findest du die genauen Zahlen für jedes Jahr, inklusive der prozentualen Veränderung des Sommertourismus.

Saisonverteilung im Zeitverlauf

Sommer-Anteil (Trend)

JahrWinter (Nov–Apr)Sommer (Mai–Okt)Winter-AnteilSommer-AnteilVeränderung Sommer

💰 Touristische Wertschöpfung Wirtschaftlicher Beitrag

Tourismus bringt Geld ins Tal – aber wie viel genau? Diese Schätzung berechnet, wie viel Euro die Gäste insgesamt im Kleinwalsertal ausgeben – aufgeteilt nach Winter und Sommer.

So funktioniert die Berechnung: Jeder Gast gibt pro Tag Geld aus – für Unterkunft, Essen, Skipass, Einkäufe und vieles mehr. Laut dem Tourismus-Monitor Austria (einer österreichweiten Studie) gibt ein Wintergast durchschnittlich 231 € pro Tag aus und ein Sommergast etwa 164 € pro Tag. Der Wintergast gibt mehr aus, weil Skipässe und Winterausrüstung teuer sind. Wir multiplizieren diese Tagesausgaben mit der Anzahl der Übernachtungen pro Saison und erhalten so die geschätzte Gesamtwertschöpfung. Beispiel: Bei 700.000 Winterübernachtungen ergibt das 700.000 × 231 € = rund 162 Millionen Euro. Dieser Betrag fließt in Hotels, Restaurants, Geschäfte, Bergbahnen und viele weitere Betriebe im Tal.

Wertschöpfung pro Saison

Wertschöpfung im Zeitverlauf

Berechnungsgrundlage: Tagesausgaben pro Kopf im Urlaubertourismus (in entgeltlichen Unterkünften, ohne Anreise): 231 € Winter, 164 € Sommer (Quelle: Tourismus-Monitor Austria, Vorarlberg-Ergebnisse 2024). Die Werte sind Schätzungen und basieren auf den Nächtigungszahlen multipliziert mit den durchschnittlichen Tagesausgaben.
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